29. Dezember 2005
A bird's view
Es ist immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel:
In schnellen 200-, 300- und 400m-Trainingsläufen auf der Tartanbahn startet "Vögi" bewusst mit Abstand am Ende des Pulks von Eliteläufern; und doch rollt er das illustre Feld meistens schon weit vor der Ziellinie bis auf den letzten schnellen Mann auf.

Vögi in Front
Der Spitzname ist kein Diminutiv. Daniel Vögeli wird in der Schweizer Läuferszene respektiert wie kaum ein anderer. Und das verdankt er nicht nur seinen erstklassigen Leistungen sondern auch unerhörtem Trainingsfleiss und seiner Art, andere Läufer (inklusive Oldies wie mich) trotz seiner Podestwarte nicht klein zu machen.

Am Start des Zürich Silvesterlaufs 2005
Dass er nicht nur schnell sondern auch ein Steher ist, hat Vögi am diesjährigen Post-Cup einmal mehr bewiesen. Im letzten Rennen (Silvesterlauf) musste er sich zwar Christian Belz und seinem Trainingskollegen Phil Bandi geschlagen geben, aber er vermochte den bis zum letzten Lauf des Cups führenden Jerôme Schaffner zu distanzieren und damit noch vom Treppchen der Gesamtwertung zu verdrängen.

Die Winner des Postcup (Bild SLV)
Und doch wird Vögi wohl kaum zufrieden auf die Saison 2005 zurück blicken. Wer ihn in den Trainings des vergangenen Jahres beobachtet hat - insbesondere in den Trainingslagern - ist sich bewusst, dass der ersehnte Durchbruch, der Anschluss an die europäische 1500m-Spitze nicht stattgefunden hat.
Trotz horrendem Zeitaufwand, trotz fantastischen Trainingseinheiten, trotz berechtigten Ambitionen und Hoffnungen - das befreiende Rennen wollte einfach nicht kommen.

Aber Vögi ist keiner der resigniert. Mit seinen 28 Jahren hat er noch genügend Zeit, an der Optimierung seiner Saisonvorbereitung zu arbeiten. Mit noch grösserer Konsequenz als bis anhin setzt er auf die Karte Leistungssport, um sein Potential zu realisieren.
Die Qualifikations-Limite (1500m in 3:40) für die EM in Göteborg ist für ihn geradezu quälend greifbar nah. Ab Januar soll ein dreimonatiger Trainingsaufenthalt in Australien für die optimale Vorbereitung der heissen Saison 2006 sorgen.

Vögi - soon Down Under...
Im vergangenen Jahr wartete Vögi vergeblich auf das ideale Rennen und die Unterstützung der Elemente (kein Gerempel, kein Wind, kein Regen). In der kommenden Saison wird er die Bedingungen stellen müssen, um den Zug nach Göteborg zu erwischen.
Das ist die Crux im Leistungssport: Um den Anschluss zu schaffen, muss man die Führung übernehmen - im Kopf und im Rennen. Ganz allein.

Bei dieser harten Arbeit an der körperlichen und mentalen Form erlaubt uns Vögi als einer von ganz wenigen Spitzenathletin in der Schweiz einen Blick über seine Schulter. Auf seiner Website berichtet er regelmässig über Training und Rennen.
Schaut mal rein - regelmässig. Der Countdown für Göteborg läuft Down Under.
Keep running!
Euer Coach
In schnellen 200-, 300- und 400m-Trainingsläufen auf der Tartanbahn startet "Vögi" bewusst mit Abstand am Ende des Pulks von Eliteläufern; und doch rollt er das illustre Feld meistens schon weit vor der Ziellinie bis auf den letzten schnellen Mann auf.

Vögi in Front
Der Spitzname ist kein Diminutiv. Daniel Vögeli wird in der Schweizer Läuferszene respektiert wie kaum ein anderer. Und das verdankt er nicht nur seinen erstklassigen Leistungen sondern auch unerhörtem Trainingsfleiss und seiner Art, andere Läufer (inklusive Oldies wie mich) trotz seiner Podestwarte nicht klein zu machen.

Am Start des Zürich Silvesterlaufs 2005
Dass er nicht nur schnell sondern auch ein Steher ist, hat Vögi am diesjährigen Post-Cup einmal mehr bewiesen. Im letzten Rennen (Silvesterlauf) musste er sich zwar Christian Belz und seinem Trainingskollegen Phil Bandi geschlagen geben, aber er vermochte den bis zum letzten Lauf des Cups führenden Jerôme Schaffner zu distanzieren und damit noch vom Treppchen der Gesamtwertung zu verdrängen.

Die Winner des Postcup (Bild SLV)
Und doch wird Vögi wohl kaum zufrieden auf die Saison 2005 zurück blicken. Wer ihn in den Trainings des vergangenen Jahres beobachtet hat - insbesondere in den Trainingslagern - ist sich bewusst, dass der ersehnte Durchbruch, der Anschluss an die europäische 1500m-Spitze nicht stattgefunden hat.
Trotz horrendem Zeitaufwand, trotz fantastischen Trainingseinheiten, trotz berechtigten Ambitionen und Hoffnungen - das befreiende Rennen wollte einfach nicht kommen.

Aber Vögi ist keiner der resigniert. Mit seinen 28 Jahren hat er noch genügend Zeit, an der Optimierung seiner Saisonvorbereitung zu arbeiten. Mit noch grösserer Konsequenz als bis anhin setzt er auf die Karte Leistungssport, um sein Potential zu realisieren.
Die Qualifikations-Limite (1500m in 3:40) für die EM in Göteborg ist für ihn geradezu quälend greifbar nah. Ab Januar soll ein dreimonatiger Trainingsaufenthalt in Australien für die optimale Vorbereitung der heissen Saison 2006 sorgen.

Vögi - soon Down Under...
Im vergangenen Jahr wartete Vögi vergeblich auf das ideale Rennen und die Unterstützung der Elemente (kein Gerempel, kein Wind, kein Regen). In der kommenden Saison wird er die Bedingungen stellen müssen, um den Zug nach Göteborg zu erwischen.
Das ist die Crux im Leistungssport: Um den Anschluss zu schaffen, muss man die Führung übernehmen - im Kopf und im Rennen. Ganz allein.

Bei dieser harten Arbeit an der körperlichen und mentalen Form erlaubt uns Vögi als einer von ganz wenigen Spitzenathletin in der Schweiz einen Blick über seine Schulter. Auf seiner Website berichtet er regelmässig über Training und Rennen.
Schaut mal rein - regelmässig. Der Countdown für Göteborg läuft Down Under.
Keep running!
Euer Coach


















